Urlaub mit Elke bei Kerstin

Tja, das ist nun etwas heikel, denn einerseits ist dieser Urlaub vor langer Zeit versprochen worden und andererseits bin ich nun in einer neuen Beziehung die vor Eifersucht nur so trieft.

Das brachte mich in einen Teufelskreis.
Natürlich verstehe ich das meine Partnerin eifersüchtig wird wenn ich mit einer Freundin zu einer anderen Freundin fahre und wir dort gemeinsam Urlaub machen, aber andererseits stehe ich zu meinem Wort und da es sich hierbei nicht um eine Sexbekanntschaft handelt mit der ich unterwegs bin habe ich mich letztlich dazu entschlossen zu meinem Wort zu stehen.
Alles andere wäre ein falsches Signal in jede Richtung und ein klarer Vertrauensmissbrauch.
Meine Freunde sind mir aber wichtig. Nicht wichtiger als meine Partnerin, aber durchaus gleichberechtigt.

Mit Bärbels Eifersucht komme ich gar nicht klar. Ich kenne das in solcher Form nicht und ich gebe zu das es eigentlich auch gar nicht zu mir passt. Das ist so schrecklich eng und einzwängend.
Ich hoffe das es sich noch legen wird, aber bis dahin musste ich erst einmal ein paar Gespräche führen und mich letzten Endes auch durchsetzen. Sehr zum Ärgernis von Bärbel, aber da muss sie halt durch.

Bärbels Hauptproblem bei diesem Urlaub war der Punkt das ich mit Elke in einem Bett nächtigen würde. Nachvollziehbar, aber das machen wir rein platonisch schon jahrelang so und ich sah erst einmal gar nicht das Problem ansich.
Als Bärbel mir ihre Bedenken mitteilte, musste ich erst einmal lachen. Was die Situation nicht besserte, aber für mich war das einfach nur vollkommen absurdes Denken.
Okay, ich wurde eines besseren belehrt. Auch von Kerstin, die letztenendes dann dafür sorgte das Elke bei ihr im Bett und ich auf meiner Couch pennen konnte.

Nachdem das geklärt war, war ein kleiner Kiesel weniger im Getriebe.
Somit fuhren Elke und ich also heute los. Mal wieder Richtung Straubing.
Als besonderes Bonbon hatte ich mir eine Route ausgedacht die uns zum Kuchlbauerturm im bayrischen Abensberg führen sollte.

Doch waren die Umstände mal wieder anders sodass uns der Navi Richtung Rhön führte.
Manchmal sind die Dinger zu nichts nutze. Das (Dauer-)Problem liegt mal wieder an der nicht fertiggestellten und teilweise gesperrten Autobahn in Bielefeld. Daran hatte ich nicht mehr gedacht. Wäre eigentlich auch kein Ding, wenn der Navi dann nicht vollends durchgedreht hätte und uns wiedereinmal in die Kasslerberge geführt hätte.

Die Verspätung war eh am Tage nicht mehr aufzuholen also machten wir in der Rhön am Volkersberg in der Klosterschänke Rast.

Das war allerdings ein Satz mit X.
Kloster und Schänke hatten geschlossen. War schon beinahe logisch, zumindest aber passend zum Tag.

Während Elke das Terrain weiter erkundete hatte ich die Nase gestrichen voll und zog mir einen Kaffee in dem angrenzenden Lernwerk. Das war zumindest günstig und auch recht angenehm.


Elke erschien dann auch irgendwann mal und wir konnten unsere Fahrt über die Autobahnen fortsetzen.
Ein grosser Bogen wurde dank des Navi gefahren, sodass wir nicht am späten Mittag, sondern erst am frühen Abend am Kuchlbauerturm eintrafen.
Und wie sollte es an so einem Tag anders sein als das er um sieben Uhr schloss. Sowohl der Turm, als auch der Biergarten (bei hochsommerlichem Wetter). Ganz toller Fisch, denn um sieben Uhr versuchten wir etwas zu trinken zu bekommen. Konnte man vergessen.

Naja, ich war ja schonmal da. Um Elke tat es mir leid.
Nachdem eine andere Gaststätte zu der wir geschickt wurden, ebenfalls dicht hatte (Betriebsurlaub) war der Tag dann für mich auch zu Ende und ich sah zu das ich die letzten anderthalb Stunden Weiterfahrt nach Straubing gut hinter mich brachte.

Ich war froh als ich am Abend entspannen konnte und schliesse hiermit die Fahrt und den Eintrag ab.

Viel Spaß wünschend,
der Micha

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