Besuch des Silberberg bei Bodenmais

Und wieder beginnt ein neuer toller Urlaubstag mit Elke.
Das heisst … er beginnt erst einmal sehr entspannt.

So knuffig das mit Benny auch ist, es hilft nichts. Die Zeit läuft uns davon und ich will Elke ja noch einiges an Programm bieten. Voraussichtlich wird es aufgrund meiner neuen Beziehung erst einmal die letzte gemeinsame Urlaubsfahrt mit Elke werden.

Heute ist der Silberberg bei Bodenmais angesagt. Entspannte 80KM Autobahn entfernt.
Die Fahrt über Bogen – St. Englmar – Zwiesel wäre zwar weitaus schöner, aber da spricht die Zeit gegen. Wenn ich mit ihr da lang fahre bleiben wir sicherlich spätestens in Zwiesel „hängen“ damit sie sich die Glasmanufaktur anschauen kann.
Ich behalte das für ein späteres Mal im Hinterkopf.
Heute ist erst einmal der bayrische Wald angesagt.

In Bodenmais haben wir zunächst einmal einen Besichtigungs-Pippi-Futter-Stop eingelegt.
Die dortige Kirche wurde natürlich sofort aufgesucht und bestaunt. Wie man ordentliche Kirchen baut wissen die Bayern halt. Dagegen sind die Teile im Norden extrem langweilig.


Ich liebe es darin herum zu wandeln und die feinen Handswerkskünste zu bestauen.
Ausserdem ist es dort ruhig. Für mich ist das sehr wichtig.

In Bodenmais ging es dann auf Futtersuche.

Da wir uns aber nicht entscheiden konnten und die Tagesmitte bereits überschritten war, fuhren wir hoch zum Silberberg.
Erfreulicherweise gab es auch dort ein Gasthaus.

Die Sache hatte allerdings einen kleinen Makel den ich vorher nicht bedacht hatte.
Eine offene Seilbahn.
Ein Problem. Denn ich bin nicht im entferntesten schwindelfrei. Geschlossene Kabinen sind okay, aber offen? Eigentlich will ich das auf keinen Fall … andererseits habe ich mir auch den Glasaufzug im Eifelturm angetan. Manches muss man einfach machen. So auch hier.
Also aufessen und dann schreiend in diese Höllenmaschine hinein.

Nachdem wir stundenlang (cirka 5 Minuten) in tausende Meter Höhe über den Baumwipfeln (es waren wohl bis zu 5 Meter) dahin geruckelt sind, konnten wir die letzten Meter zum Gipfel laufen.
Und das hat sich gelohnt.



Der Fussweg ist wunderbar gestaltet, allerdings naturbelassen. Für Rollifahrer sogut wie nicht nutzbar. Schade, denn diesen Mitmenschen entgeht somit eine wunderbare Aussicht.

Heiss war es trotz der fluffigen Bewölkung und der später Jahreszeit, gut das wir im Rucksack was zu trinken mitgetragen haben. Ein paar wenige Bänke sind vorhanden und ich machte erst einmal ein ausgiebiges Päusschen mit bestem Blick.

Leider ist wie immer und überall der Mensch derjenige der zwar unbedingt überall sein will um die Natur zu geniessen, aber diese im selben Moment ohne jegliche Gewissensbisse zerstört.
Danach kommt dann das grosse Mimimiii wenn die Gebiete nur noch aus Dreck bestehen und der Ruf nach jemandem der dort aufräumen soll gross wird.
Ihr Schweine.

Diese drei Bilder wurden an einem einzigen Standort direkt neben mir gemacht.
Solche Schweine sollten auf der Stirn tätowiert werden das sie nicht ohne Begleitung draussen rumlaufen dürfen. Ausserdem würde ich sie zu lebenslänglicher Reinigung und Begrünung und Aufforstung verpflichten. Solche Leute machen mich echt krank.

Den Weg zurück ins Tal genossen wir dann allerdings zu Fuß.
Erstens war es gut das ich nicht erneut in dieses Horrording steigen musste und zweitens war der Weg sehr interessant beschildert.


Entlang des Weges waren überall Steinmännchen gebildet worden.
Wegmarkierung und dem Ausdruck der Verbundenheit zur Natur gleichermassen.



Es gab sogar eine Sommerrodelbahn dort, leider hatte sie bereits geschlossen. Gereizt hätte es mich ja.

An der mittlerweile geschlossenen Mittenstation machten wir kurz Halt für ein paar Bilder, bevor es weiter an den Abstieg ging.

Dort ist auch das ( bereits geschlossene) Silberbergwerk zu besichtigen.
Wir bekamen zwar nichts zu futtern und zu trinken, weil auch die Gastro dicht hatte aber immerhin konnten wir die Aussenterasse mit seinen bequemen Liegesesseln beinahe zu zweit geniessen.

Der weitere Abstieg verlief sehr entspannend.
Die Stunden in der Natur machten es mir leicht abzuschalten und den Urlaub zu geniessen.

Wieder zurück wurde es dann aber Zeit „nach Hause“ zu fahren. Sprich nach Straubing.
Für morgen ist dann ein gemeinsamer Ausflug mit Kerstin zum Baumwipfelpfad in den bayrischen Wald geplant.
Allerdings nicht erneut auf die Holzdielen oberhalb der Wipfel sondern ganz entspannt am Boden durch die Tierpark.
Ich bin gespannt was uns erwartet. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Allzuviel Kleidung habe ich für die paar Tage nicht dabei.

Einen schönen Tag oder eine entspannte Nacht wünschend,
der Micha

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